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Produktionen

WAS IHR WOLLT: Der Film

von FUX
URAUFFÜHRUNG
Regie: Nele Stuhler & Falk Rößler (FUX)

Premiere am 7. März 2019

Wiederaufnahme-Termine:
16. Dezember 2020 | 20:00 Uhr ABGESAGT
17. Dezember 2020 | 20:00 Uhr ABGESAGT
18. Dezember 2020 | 20:00 Uhr ABGESAGT
19. Dezember 2020 | 20:00 Uhr ABGESAGT


Aufgrund des Veranstaltungsverbots der Bundesregierung müssen alle Vorstellungen ab 3. November 2020 bis voraussichtlich 6. Jänner 2021 absagt werden. Das Geld für bereits gekaufte Theaterkarten wird automatisch zurückgebucht.

»FROM HORROR TILL OBERHAUSEN – Der Film, den Oberhausen will« kommt am Freitag, den 11.12., ab 19 Uhr auf nachtkritik.de für 24 h zur Online-Premiere. Anschließend wird er bis 31.12. unter www.fromhorrortilloberhausen.de online zugänglich sein. Nähere Informationen


LANGES FUX-WOCHENENDE VOM 16.-19.12.2020 | ABGESAGT

Wiederaufnahme | Gastspiel | Late Night | Aftertalk
 

FUX ist wieder zu Gast im Schauspielhaus: Inhaltlich dreht sich alles um Mitbestimmung und Mitmachen – gesellschaftlich wie künstlerisch. Formal wird geschickt, erfinderisch und unterhaltsam mit den medialen Gefügen Film und Theater gespielt.
Die Live-Mockumentary »Was ihr wollt: Der Film« und der Theater-Film »FROM HORROR TILL OBERHAUSEN« sind am langen FUX-Wochenende hintereinander zu erleben. Außerdem gibt es am Sonntag, den 20.12., einen Aftertalk mit den Regisseur*innen Nele Spuhler und Falk Rößler von FUX bei Afternoon Tea. Das USUS hat an dem Tag ab 14 Uhr geöffnet.


Aufführungsdauer: 1 Stunde 40 Minuten

Eine Live-Mockumentary über politischen Diskurs und den Zustand unserer Demokratie!
 
Wie soll es weitergehen mit der Demokratie? Man weiß es nicht recht, aber man vermutet: Es braucht mehr Mitbestimmung. Das Gegenmodell zur kommoden Diktatur ist ein emanzipatorischer Begriff der Teilhabe an Politik und Gesellschaft. Darauf ließe es sich einigen. Blöd nur, dass jeder Entwurf zur politischen Mitbestimmung so viel Kleingedrucktes enthält: Wer bestimmt, wer mitbestimmen darf? Welche Methode kommt zum Einsatz? Wer stellt die Fragen? Wer entscheidet über die Entscheidungsoptionen? Wie kommt man an den Auftrag zur Mitbestimmung? Bestimmen wirklich alle Personen gleich viel mit? Und wer sind eigentlich diese Personen, die da mitbestimmen sollen? Sind das wirklich alle? Wahrscheinlich gibt es diesen Universalismus gar nicht. Vielleicht wollen wir gar nicht, dass alle mitbestimmen?

FUX kehren nach ihrer von der Kritik gefeierten ersten Arbeit »Frotzler-Fragmente« (2017) ans Schauspielhaus zurück und nehmen sich nicht nur vergangene, aktuelle und künftige partizipative Strategien, Hoffnungen und Sackgassen vor, sondern wechseln scheinbar das Medium: Auf der Bühne untersuchen sie die Irrungen, Wirrungen und Methoden dokumentarischer Konstruktion im Film.

Im Lauf des Abends wird im Studiosetting emsig Filmmaterial produziert. Mit Voiceover, Live-Vertonung und ins Blickfeld geratenen Filmemacher*innen wird an der emotionalen Aufladung gefeilt und die Manipulationskraft des Dokumentarischen bis zum Maximum gesteigert: Denn wer bestimmt eigentlich, was ein Dokument ist?

FUX bestimmen auf jeden Fall mit und eröffnen das Match zwischen Publikum und Teilhabenden. Zusammen entsteht ein Live-Dokumentarfilm für die Bühne, in dem endlich geklärt wird, wie das, WAS IHR WOLLT, auch Wirklichkeit wird – oder eben nicht. FUX präsentieren einen Status quo der Mitbestimmung. Ein Gruselkabinett sozialer Optionen. Live und in Farbe. Und natürlich zu 100 Prozent dokumentarisch.

Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes.



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Pressestimmen

Eine anspruchsvolle, aber nicht abgehobene Reflexion unserer sich auf Widersprüchen aufbauenden Gesellschaft, welche sich sowohl in den trashigen wie grotesken Kostümen der Darsteller als auch der poppigen Musik fortsetzte. Insgesamt ergab sich ein thematisch zwar komplexer, allerdings durchwegs humorvoll aufgelöster Abend, an dessen Ende das gesamte Team mit langem, wohlwollenden Applaus belohnt wurde.APA

Mit charakterstarken Perücken und trockenem Witz wird der Mitmach-Trend durch den Kakao gezogen. (…) Der schöne Kniff ist nun, das alles mit den schillernden und hoffentlich ewig lebendigen elisabethanischen Praktiken wie Burleske, Slapstick und Outrage zu verknüpfen. Es gelingt hervorragend.Der Standard
 
„ein fiktiver Dokumentarfilm, in dem etwa eine Theatertruppe ein Stück über Partizipation diskutiert, eine Stadtplanerin und ein ehemaliger DDR-Minister verschwurbelt sprechen sowie ein Politikwissenschaftler kluge Gedanken spinnt. Das ist sehr witzig und auch ziemlich clever.“ Falter

„Rößler und Stuhler - vor zwei Jahren mit ihren "Frotzler-Fragmenten" erfolgreich im Schauspielhaus - Simon Bauer, Jost von Harleßem, Steffen Link, Vassilissa Reznikoff (mit großen Kinderaugen und Verführungsstimme) sowie Nils Michael Weishaupt (er singt, trommelt, pfeift) wechseln (…) rasant Schauplätze, Masken und auch Kostüme.Wiener Zeitung

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