stück/für/stück 

In Zusammenarbeit mit literar mechana

Das Schauspielhaus Wien ist und bleibt ein Autorentheater. Die langfristige und konsequente Förderung junger AutorInnen ist dem Schauspielhaus daher ein besonders wichtiges Anliegen, und daher geht stück/für/stück in dieser Saison bereits in die vierte Runde. Dieses in Österreich nach wie vor einzigartige Autorenprojekt wurde 2007 ins Leben gerufen, um einer heranwachsenden Dramatikergeneration die Möglichkeit zu geben, ihre Stücktexte in enger Anbindung an die Theaterpraxis zu entwickeln. Jede Spielzeit wählt eine Jury, bestehend aus DramaturgInnen, Hausautor(in) und RegisseurInnen des Schauspielhauses, maximal fünf AutorInnen aus und begleitet diese über ein knappes Jahr in ihrem Schreibprozess. Im Rahmen einer szenischen Lesung mit dem Ensemble werden Auszüge der Ergebnisse von stück/für/stück präsentiert, sowie das von der Literar-Mechana gestiftete und mit 5.000,- Euro dotierte Hans-Gratzer-Stupendium an eine/n Autor/in vergeben.

Seit Bestehen des Förderprogramms haben 22 AutorInnen an stück/für/stück teilgenommen: 07/08 waren es Thomas Arzt (Gewinner des Hans-Gratzer-Stipendiums für sein Stück Grillenparz , welches 2011 am Schauspielhaus Wien uraufgeführt wurde), Juliane Kann, Charlotte Roos und Marianne Strauhs; 08/09 Christiane Kalss, Kevin Rittberger (Gewinner des Hans-Gratzer-Stipendiums mit seinem Stück Puppen, das 2011 am Schauspielhaus Wien uraufgeführt wurde), Matthias Scheibner und Thiemo Strutzenberger; 09/10 Jan Decker, Lukas Linder (Gewinner des Hans-Gratzer-Stipendiums mit seinem Stück Ich war nie da, das im Februar 2013 am Schauspielhaus uraufgeführt wird), Leonhard Oberzaucher und Sophie Reyer; 10/11 Hanna Hamel , Tabea Hertzog, Saskia Nitsche und Philipp Weiss (der mit seinem Stück Allerwelt das Hans-Gratzer-Stipendium 2011 gewann, das im März 2014 uraufgeführt wird); 11/12 Clemens Mädge (Gewinner des Hans-Gratzer-Stipendium mit Geronnene Interessenslage, das in der Spielzeit 2014/15 uraufgeführt wird) und Bastian Sistig (Gewinner des Publikumspreises mit seinem Stück Was es bedeutet baden zu gehen…, das in der Spielzeit 2014/15 uraufgeführt wird), 12/13 David Frühauf, Felix Kracke, Konstantin Küspert und Juliane Stadelmann (Gewinnerin des Hans-Gratzer-Stipendiums mit Noch ein Lied vom Tod).


 

 


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