Das Sausen der Welt

© Alexi Pelekanos / Schauspielhaus / Martin Vischer, Gideon Maoz© Alexi Pelekanos / Schauspielhaus / Martin Vischer, Gideon Maoz© Alexi Pelekanos / Schauspielhaus / Martin Vischer, Gideon Maoz© Alexi Pelekanos / Schauspielhaus / Martin Vischer, Gideon Maoz© Alexi Pelekanos / Schauspielhaus / Gideon Maoz, Martin Vischer© Alexi Pelekanos / Schauspielhaus / Martin Vischer, Gideon Maoz© Alexi Pelekanos / Schauspielhaus / Gideon Maoz, Martin Vischer© Alexi Pelekanos / Schauspielhaus / Martin Vischer, Gideon Maoz
von PeterLicht
Regie: Katharina Schwarz
 
Premie: 10. Jänner 2014 / 20 Uhr
ÖSTERREICHISCHE ERSTAUFFÜHRUNG

Aufführungsdauer: ca. 1 Stunde, keine Pause
Eine waghalsige Litanei, die der deutsche Musiker und Autor PeterLicht jüngst verfasste, ist die bereits dritte Arbeit, die nach Die Geschichte meiner Einschätzung am Anfang des dritten Jahrtausends und Der Geizige – Ein Familiengemälde nach Molière am Schauspielhaus inszeniert werden wird: In Das Sausen der Welt beschreibt der Dramatiker unser Dasein als Tinnitus-Erfahrung, als Leben mit semantischem Grundrauschen, dessen Inhalte kaum noch entschlüsselt werden können. In dieser agnostischen Variante des Rosenkranzgebets Gegrüßet seist Du, Maria wird „der Klang vom Umherschwirren von Geld, von der Herstellung von Sinn“ willkommen geheißen – in einem hochmusikalischen Text, der sich dem agitatorischen Sound amerikanischer Profitkirchenprediger ironisch nähert: Gelobt wird die Krise als marktkonform und sinnstiftend.
"Das Schlingern der krisenhaften Welt thematisiert PeterLicht in (...) Das Sausen der Welt, das nun Regisseurin Katharina Schwarz mit den zwei unglaublich sprachwütigen, tolldreisten und unendlich komischen Schauspielern Gideon Maoz und Martin Vischer zur österreichischen Erstaufführung gebracht hat. (...) Mit spielerischer Leichtigkeit erobern sich schräge Wortspiele den Raum."
Kleine Zeitung
 
"Sofort sticht Martin Vischer hervor, eine Jahrhundertbegabung wie der junge Helmut Lohner. So einer kann nur in Wien seinen Durchbruch erleben. Hier gibt es noch die Geister der Bühne, die so einen sofort erkennen. (...) Martin Vischers Widerpart auf der Bühne ist Gideon Maoz. Er spielt virtuos (...). Bei Peter Licht muss man lachen und wird doch dabei traurig. Seine Poesie des inspirierten, bodenlosen Daseins und die extrem technische Beschreibung der Welt hält alles in einer angenehmen Spannung. Nie wird es langweilig, nie peinlich. (...) Schwarze Krisenverkäufer mäandern durch die Szenen, die oft minutenlang und haltlos im  genial abgelauschten  Jugend- und Szenejargon absaufen."
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
 
"Katharina Schwarz hat diesen weitgehend dialogfreien Text (...) mit Maoz und Vischer auf zwei herausragende Schauspieler aufgeteilt, die der oft unzusammenhängenden Textfläche einen eindringlichen Sinn verleihen. Den beiden Männern ist es zu verdanken, dass der tiefsinnige Humor des Textes an die Oberfläche kommt."
APA
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