Die Geschichte meiner Einschätzung am Anfang des dritten Jahrtausends

© Alexi Pelekanos / Schauspielhaus <br> Thiemo Strutzenberger
© Alexi Pelekanos / Schauspielhaus
Thiemo Strutzenberger


1 | 2 | 3 | 4



von PeterLicht

Regie: Katharina Schwarz


ÖSTERREICHISCHE ERSTAUFFÜHRUNG

Premiere: 7. Oktober 2010 / 20:00 Uhr


Aufführungsdauer: ca. 45 Minuten, keine Pause

 
Ein modernes Märchen. Ein namenloser Protagonist. Es geht ihm gut. Er ist nicht arm. Er ist gesund. Er hat eine Frau und die Sonne scheint. Er sitzt auf seinem Sofa. Das Sofa ist nahezu perfekt. Aber irgendetwas stimmt nicht. Dem Sofa fehlt ein Bein. Die Welt gerät ins Schwanken. Und plötzlich ist sie da, die Katastrophe...

 

Für seine existentialistische Eskalationssuada über ein kaputtes Sofa, die zwischen maßlosem Optimismus und ausuferndem Defätismus schwankt, wurde der multidisziplinär zwischen Musik und Literatur arbeitende Künstler PeterLicht 2007 mit dem Publikumspreis des Ingeborg-Bachmann-Preises und dem 3-sat Preis ausgezeichnet.

 

Ich versuche in Bildern zu sprechen, anstatt die Dinge direkt zu benennen, weil ich sie gar nicht benennen kann. Die Wirklichkeit hat ja oftmals diesen Lotuseffekt, jede direkte Beschreibung perlt an ihr ab. Dann muss eben etwas anderes gegen die Wirklichkeit gesetzt werden, was eine eigene Wirklichkeit beansprucht. So funktioniert es vielleicht. (PeterLicht)
 
Pressestimmen:
 
"PeterLicht kennt man vielleicht vor allem als Popmusiker. Waren wir nicht alle schon einmal auf dem Sonnendeck? Eben. Doch der fotoscheue Deutsche schreibt auch Literatur und Texte fürs Theater. Die Geschichte meiner Einschätzung am Anfang des dritten Jahrtausends ist irgendwie beides, plus Musik. Der smarte Thiemo Strutzenberger, selbst auch Autor, spielt den witzigen wie verstörenden Monolog, der in mehreren Anläufen von der Idylle jeweils in die Katastrophe führt, im (...) Schauspielhaus-Nachbarhaus mit großer Gelassenheit (Regie: Katharina Schwarz). Uns geht’s doch super, uns geht’s sauschlecht. Wir sitzen gut, wir fallen gleich vom Sofa. Die Wohnung ist toll, das Haus liegt in Trümmern. Selten kommt ein Armageddon so beiläufig, so cool wie bei PeterLicht und Herrn Strutzenberger." Falter

"Dieser Text eines Albtraums wird von dem jungen Schauspieler Strutzenberger brillant und überzeugend vermittelt - klug gegliedert von der Regisseurin Katharina Schwarz, unterbrochen nur von ein paar Gängen ins Freie, von leisen Songfetzen und ein paar Tönen. Eine dreiviertel Stunde makabre Weltanschauung." Kronenzeitung
 
Kartenpreise Nachbarhaus
10,- Euro / keine Ermäßigungen
 
Premiere:

Do, 07. Oktober 2010



 
 


facebook           twitter           YouTube
 



Bg