Die X Gebote / VI. Vier Wörter für ein besseres Leben

© Christian Eisenberger ohne Titel (2008)
© Christian Eisenberger ohne Titel (2008)


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von Gerhild Steinbuch / Regie: Daniela Kranz

URAUFFÜHRUNG

 

In Zusammenarbeit mit der Ruhrtriennale

 
Das Interesse des Schauspielhauses an einer Auseinandersetzung mit den Zehn Geboten, diesem traditionsreichen, jahrtausende alten Gesetzestext, gründet in der Überlegung, wie es sich denn mit einem ethischen Korpus verhält, der im Grunde von keiner Ideologie und Philosophie jemals in Frage gestellt wurde und trotzdem notorisch gebrochen wird.
 

In Wirklichkeit ist es doch so: Jeder sucht sich seine Sicherheit. Und die vertragliche Festklopfung einer Ur-Sicherheit, der Idee einer Liebe, ist natürlich eine feine Sache. Damit man weiß, wo man hingehört. Wenn ich also keine Position beziehen kann, weil mir dazu Wissen / Mut / Energie / Ideologie fehlen, ziehe ich mich zurück auf privates Territorium, das in vertraglichter Eheform zum öffentlichen Standpunkt wird: Wie man leben soll und wo ich mich befinde im Verhältnis dazu, nämlich mittendrin. Und das ist schön, mittendrin sein, wenn man sonst nichts ist. In der Mitte ist das Wasser immer seicht, in der Mitte ist das Wasser immer warm, den Mitbadenden sei Dank.

(Gerhild Steinbuch)

 

In zehn Uraufführungen wird jeweils eines der Gebote bearbeitet. Die Reihung der einzelnen Episoden der Serie orientiert sich dabei nicht an der traditionellen Gebotsfolge.

 

 

1 Gebot 9,- Euro

5 Gebote 40,- Euro
10 Gebote 70,- Euro

 
Premiere:

Mi, 10. März 2010



 
 


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