Wild wuchern die Wörter in meinem Kopf. Ein Triptychon

© Anna Bertozzi <br> Stefen Höld, Max Mayer, Vincent Glander
© Anna Bertozzi
Stefen Höld, Max Mayer, Vincent Glander


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nach Texten von Josef Winkler / Regie: Antonio Latella
URAUFFÜHRUNG
 
Eine Koproduktion von Schauspielhaus Wien,  Wiener Festwochen und Nuovo Teatro Nuovo

 

Premiere: 12. Mai 2009

Dauer: 100 Minuten (keine Pause)

 

Am 4. Dezember 2009 findet im Anschluss an die Vorstellung ein Publikumsgespräch statt.

 
Ein Priester, ein Dichter und ein Transvestit: sie sprechen von unterschiedlichen Dingen und meinen doch dasselbe, reden um ihre Seinsberechtigung und wie aus einem Mund. Die Kindheitserinnerung gleicht einer Totengeschichte, das Elternhaus einer katholischen Zuchtanstalt. Mit einer ambivalenten Grundeinstellung ausgestattet nehmen sie im Leben nur den Tod, im Richtig das Falsch wahr. Muss man sich für eines der beiden entscheiden? Oder genügt es einfach nur wegzugehen, in die Lektüre, in die Erotik und schließlich: in das Schreiben, in die Obsession des sprachlichen Ausdrucks? Dort, im Suchen nach Worten, im Finden der Sprache entsteht die Polyphonie dreier Stimmen, die sich verheddern, widersprechen und ineinander einstimmen: Sexualität, Kirche und Kultur. Aus Sprache bist Du geboren, zu Sprache wirst Du werden.

In Wild wuchern die Wörter in meinem Kopf. Ein Triptychon treffen die wirkmächtigen Sprachbilder des österreichischen Dichters Josef Winkler auf die bildhafte Theatersprache des italienischen Regisseurs Antonio Latella.

 

 
Premiere:

12. Mai 2009 / 20 Uhr, Eine Koproduktion von Schauspielhaus Wien, Wiener Festwochen und Nuovo Teatro Nuovo



 
 


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